Historie2018-10-08T15:51:31+00:00

Weinbaugeschichte seit über 460 Jahren

Sei­nen Ursprung hat das Wein­gut Hei­ne­mann bereits im Jahre 1556 in Scher­zin­gen am Bat­zen­berg. Die Fami­lie Hei­ne­mann kann seit über 460 Jah­ren auf eine stolze Wein­bau­ge­schichte zurück­bli­cken:

Tra­di­tion, Erfah­rung und ste­tige Wei­ter­ent­wick­lung der Wein­bau­tech­nik sind die Basis für Weine von her­vor­ra­gen­der Qualität.­

Lothar Hei­ne­manns Großvater Ernst wusste schon 1930, wie man den Wein in die Gas­tro­no­mie bringt. Oft war er meh­rere Tage unter­wegs, um die Schätze aus dem Mark­gräf­ler Land über die Berge des Schwarz­wal­des zu trans­por­tie­ren. Mit sei­nen Wein­fäs­sern ging er dahin, wo der Tou­ris­mus seine bun­tes­ten Blü­ten trieb, zum Bei­spiel an den Titi­see. Dort gab es damals schon Genie­ßer, die zum Schwarz­wäl­der Menü einen guten regio­na­len Wein schätz­ten. Heute bringt der Enkel den Wein vom Bat­zen­berg zu den Schwarz­wäl­der Spit­zen­gas­tro­no­men, aller­dings nicht mehr mit dem Pfer­de­fuhr­werk, wie einst der ­Großvater.

Seit 1556 leben die Hei­ne­manns in Scher­zin­gen und ebenso lange beschäf­ti­gen sie sich mit Wein. Vater Ernst Michael war es, der 1966 Char­don­nay-Reben anpflanzte, aller­dings ohne es zu wis­sen. Damals gab es in Deutsch­land noch kein Pflanz­gut für Weiß­bur­gun­der, er hatte es aus Chab­lis geor­dert. Die Reben aus Frank­reich waren aller­dings zu jener Zeit noch nicht sor­ten­rein sor­tiert, und so lan­de­ten die Char­don­nay Reben getarnt als Weiß­bur­gun­der im Mark­gräf­ler Land.10 Jahre lang wurde der Weiß­bur­gun­der als Char­don­nay aus­ge­baut und in den Bewer­tun­gen immer als „unty­pisch“ kri­ti­siert. Erst ein Win­zer aus Chab­lis erkannte die Char­don­nay-Reben. Die ganze Zeit also hatte sich Ernst Hei­ne­mann, ohne es zu wis­sen, mit der „exo­ti­schen“ Sorte beschäf­tigt. Seit­her gilt er als der „Char­don­nay-Pio­nier“ der Region.

2000 hat Lothar Ernst Hei­ne­mann das Gut über­nom­men. Wein macht er bereits seit 1985. Über 30 Jahre Erfah­rung, Kön­nen und Per­fek­tio­nis­mus:
so gelangt das Wein­gut Hei­ne­mann an die Spitze.